Dienstag, 05.05.2009
Rund ums Haustier
Stendal, im Mai 2009. Unter dem Motto "Tiere in Haus und Garten" ruft der Verlag Horst Müller und die Redaktion des Online-Magazins Heim- und Haustiere in diesem Jahr zu einem neuen Schreibwettbewerb auf. Wie bereits beim ersten Schreibwettbewerb im vergangenem Jahr, so stehen auch in diesem Jahr Beiträge über Haus- und Nutztiere im Fokus des Interesses. Einsendungen werden von Mai bis Ende Oktober 2009 entgegen genommen. Die Autoren der besten Arbeiten werden prämiert.
Der Hintergrund für diesen Schreibwettbewerb: Nachdem das erste Quartal des Jahres 2009 überschritten wurde, veröffentlichen Tierschutzorganisationen schon aussagekräftige Zahlen darüber, wie viele Tiere innerhalb der ersten drei Monate wieder in Tierheimen aufgenommen wurden. Bereits dieser erste Wert deutet auf einen prozentualen Anstieg hin, der voraussichtlich im Sommer seinen Höhepunkt erreichen wird: Denn speziell in der Urlaubssaison werden Tierheime von Tierbesitzern als eine Art Pension ohne Rückkehr genutzt. Die seelischen Schäden, die dieses Abschieben und Verlassenwerden auf ein Tier hat, zeigen sich nicht selten in Form von Verhaltensschwächen-oder störungen. Auch wenn Tierpfleger kontinuierlich daran arbeiten, das Vertrauen von den entsprechenden Tieren zu erhalten, in der Hoffnung, dass diese wieder vermittelt werden können, sind nicht alle Schäden rückgängig zu machen.
Häufig wird der Fokus auf die Tiere gelegt, die sich innerhalb von einem Tierheim befinden oder bereits von einem Tierschutzbund aufgenommen wurden.
Die eigentliche Aufmerksamkeit sollte jedoch möglichst auf die Tiere gelegt werden, die in einer nicht artgerechten Haltung leben müssen und unter diesen Umständen nicht nur leiden, sondern auch krank werden, bzw. sterben. Diese Tatsache betrifft nicht nur Haustiere, sondern in einem großen Ausmaß auch Nutztiere, die von der menschlichen Bevölkerung konsumiert werden. Mastanlagen sind nach wie vor für viele ein Fremdwort, der Preisvergleich innerhalb eines Supermarkts ist hingegen das, womit sich Konsumenten durchschnittlich länger beschäftigen, als auf die Herkunft des Tieres zu achten, das sie zubereiten möchten.
Die große Ratlosigkeit über diese Thematik zeigen engagierte Tierschützer vor allem dann, wenn erneut Demonstrationen und Gegenkampagnen von Verbraucherschützern, sowie Verbrauchern durchgeführt werden, um keine genmanipulierten Nahrungsmittel konsumieren zu müssen.
Dass das erworbene Fleisch allerdings in den meisten Fällen ebenfalls alles andere als natürlich zu bezeichnen ist, erfährt keine so starke Thematisierung, wie es erforderlich wäre, um auch rechtliche Konsequenzen in der Gesetzesgebung zu erwarten.
Schließlich handelt es sich um die Gesundheit vom Tier, aber auch vom Menschen, der u.U. die dem Tier verabreichten Hormone in seiner Nahrung aufnimmt.
Das Online-Magazin Heim-und Haustiere rückt mit seinem neuen Schreibwettbewerb des Jahres 2009, das unter dem Motto „Tiere in Haus und Garten“ steht, das Wesentliche in den Mittelpunkt: Dieses Online-Magazin ruft dazu auf, die Augen nicht zu verschließen und das festzuhalten, was der Realität entspricht. Ganz gleich, ob es sich hierbei um Tatsachenberichte handelt, die sich auf die Nutztierhaltung beziehen oder um Fälle, auf die man in Zusammenhang mit einer Heimtierhaltung aufmerksam wurde. Die Thematiken, die gewählt werden können, sind sehr breit gefächert, letztlich zählt das, was in Gedanken geblieben ist, was den Schreiber/die Schreiberin nicht losgelassen hat, was betroffen macht und woran andere teilhaben sollten.
Ausgeschlossen von diesem Wettbewerb sind aus diesem Grund tierische Kurzgeschichten, denn es geht um die Widerspiegelung der Realität.
Hierbei kommt es keinesfalls auf die schriftstellerischen Fähigkeiten an, Authentizität ist das, was im Vordergrund steht.
Weitere Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Teilnahme an diesem sind nachzulesen unter: Schreibwettbewerb - Rund ums Haustier
Quelle im Internet: openpr.de und Verlag H...
Sonntag, 12.11.2006
Das Stilleben in der Fotografie
Die Malerei ist unlösbar mit der Kunstrichtung des Stillebens verbunden. Einst in früheren Jahrhunderten bemühten sich viele Maler die unterschiedlichsten Gegenstände so in der bildlichen Form zu verewigen, dass daraus eine Botschaft für den Betrachter des Bildes wurde. Einige bedeutende Kunstwerke der alten Meister entstanden auf dieser Weise und sind heute zum Teil von unschätzbarem Wert. Nun dies ist lange her.
Seit dem die Fotografie im Leben des Menschen Einzug hielt, gab es sehr viele Fotografen und Kunstschaffende, die sich des Mittels Fotografie bedienten um auch mit dieser Technik der Bildgestaltung kleinere und größere Kunstwerke zu erschaffen. Obwohl die Fotografie nie ernsthaft die Malerei verdrängen konnte, so ist es dennoch nicht verwunderlich, dass auch in der Stilrichtung Sachfotografie und Stilleben bedeutende Aufnahmen entstanden, die durchaus von künstlerischen und kulturhistorischen Wert sind.
Wer sich heute als Fotoamateur an die Erstellung eines fotografischen Stillebens heranwagen möchte, der sollte nicht nur seine zur Verfügung stehenden Möglichkeiten kennen und mit der Kameratechnik richtig umgehen können, sowie weiterhin die Grundregeln von Lichtführung und Ausleuchtung beherrschen. Vielmehr kann nur angeraten werden, sich einmal mit den Kunstwerken und Stilleben der alten Meister in der Malerei auseinander zusetzen. Nach dem ersten Einwirken des Bildes bei der Betrachtung, sollte sich der Betrachter dabei dann Fragen betreffend des Bildaufbaus, der Lichtführung, den angewendeten Maltechniken und weiterer Details selbst einmal stellen und auch versuchen diese Rätsel zu lösen, die für viele Kunstsachverständige eigentlich keine Rätsel sind. Nicht alle Antworten und angewendeten Mittel und Techniken aus der Malerei sind dabei direkt auf die Fotografie übertragbar, einige werden jedoch das eigene Können bereichern und erweitern.
Dienstag, 11.04.2006
Nebenverdienst für Studenten
Einen kleinen Nebenverdienst für Studenten bietet ein noch ebenso kleiner Verlag an. Gesucht werden Texte, die irgendwann mal während der Zeit des Studiums oder danach verfasst wurden, wie Hausaufgaben, Referate oder sonstige Texte aus dem naturwissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Bereich. Auch Diplomarbeiten sind willkommen.
Hintergrund: Ein neu gegründeter Verlag hat es nicht viel einfacher, als ein noch unbekannter und verhältnismäßig mittelloser Nachwuchsautor. Mittellos zumindest in der Beziehung, dass die erforderlichen Mittel für eine größere Werbekampagne fehlen. Online-Werbung verpufft bei dem Überangebot an Werbung im Internet, es sei denn sie wird auf einem größeren Portal angeboten. Noch günstiger, zukünftige Buchtitel bereits lange vor dem Erscheinen online wie später offline bewerben. Wer seine Arbeiten veröffentlichen möchte, gegen einen kleinen, wenn auch sehr bescheidenen Nebenverdienst, der findet unter folgendem Link weitere Hinweise.
Nebenverdienst - Hausarbeiten und Diplomarbeiten
Mittwoch, 02.11.2005
Die Altmark
Blicken wir in der Geschichte zurück, so begann die Besiedlung der Altmark, wie könnte es auch anders sein, in der Steinzeit. Leider liegen kaum frühgeschichtliche Erkenntnisse vor, wie die Menschen in dieser Zeit hier lebten. Erhalten blieben nur ehrfurchterbietende Hünengräber und einige Grabbeilagen. Von den Hünengräbern blieben im Raum der Alten Mark einige erhalten, von den Grabbeigaben weniger, doch verkünden diese schon ein wenig von den sesshaften Lebensgewohnheiten der ersten altmärkischen Uhreinwohner.
Das heutige Gebiet der Altmark gehörte übrigens in der frühgermanischen Zeit zum Siedlungsraum der Langobarden, später Westgermanen, Herminionen und Lutizen.
Im 8. Jahrhundert wurde dieses Gebiet der heutigen Altmark durch Karl den Großen unterworfen und Teil des fränkischen Herrschaftsgebietes. Seither war die Altmark wiederholt Ausgangspunkt für Vorstöße deutscher Herrscher in Richtung Osteuropa und diente als Rückzugsgebiet bei Angriffen aus dem slawischen Raum.
Im Jahr 1134 erhielt Albrecht der Bär den Markgrafentitel und unter ihm begann die erneute Besiedlung der Altmark, vorwiegend mit Bauern aus dem niederländischen Raum.
Auch heute noch ist die Altmark ein vorwiegend landwirtschaftlich genutztes Gebiet, mit einer idyllischen Landschaft. So findet man hier das größte Reitwegenetzwerk Europas, sowie ein Netzwerk von gut ausgebauten Radwanderwegen.
Mehr über die Alte Mark, ihrer idyllischen Landschaft, ihren Städten und Gemeinden, zur Geschichte und Kultur wird in einigen Wochen unter folgenden Link zu finden sein und dann ständig erweitert werden.
Sonntag, 24.04.2005
Der Neandertaler lebt
Begeben wir uns auf die Suche nach unseren evolutionären Vorfahren, so stolpern wir unweigerlich über den Neandertaler. Wie er lebte, dies können wir nur noch erahnen, zu lückenhaft sind gesicherte Erkenntnisse. Doch gerade dies ist wohl auch dann der Stoff, der zum träumen verleitet. Nicht nur zum träumen, auch ein breites Spielfeld für wissenschaftliche Spekulationen tut sich hier auf.
Was nun gilt vorläufig als bewiesen, was gehört ins Reich der Phantasie? Wie so oft bei geschichtlichen Interpretationen ist es hier und heute ein fließender Übergang, wie ein Bachlauf, der in einem noch unverfestigten Bett mal ab und an seine Richtung ändern kann. Fest steht wohl, der Neandertaler mit wissenschaftlichen Namen Homo neanderthalensis und der Homo sapiens, für den wir uns halten, hatten einen gemeinsamen Vorfahren. Dieser gemeinsame Vorfahre erhielt von den Paläoanthropologen den Namen Homo heidelbergensis erectus zugedacht. Vermutlich so vor etwa 250.000 begannen sich die Nachkömmlinge dann im Laufe der Evolution in zwei Linien aufzuspalten, die des Neandertalers und die des Neuzeitmenschen unserer Tage.
Bis vor wenigen Jahren war nun die Theorie in der wissenschaftlichen Fachwelt sehr weit verbreitet, das die Linie des Homo sapiens vor cirka 90.000 bis 130.000 Jahren sich von Afrika ausgehend über den gesamten Globus verteilte. Während dessen die Linie des Neandertalers in eine Sackgasse geriet und wieder ausstarb. Für das Aussterben gab es einige nicht von der Hand zu weisende Theorien, wie die Würmeiszeit, und daraus resultierender Nahrungsverknappung. Der Homo sapiens war zwar nicht minder von dieser Eiszeit betroffen, da jedoch mehr zum Nomadenleben tendierend, hätte er leichter mit den Beutetieren in wärmere Gefilde abwandern können. Nicht nur die Besiedlung Amerikas durch die Ureinwohner scheint dies zu bestätigen.
Doch auch DNA Analysen gaben darüber Auskunft, vom Neandertaler könnten kaum Gene in uns überlebt haben. Dann versetzten gleich zwei Funde an von einander unabhängigen Orten die Fachwelt in erstaunen. Ein Skelettfund aus den südwestlichen Karpaten und ein weiter Fund aus Portugal im Tal von Lapedo. Beide male konnten die Skelettreste eindeutig dem Homo sapiens zugerechnet werden. Nur hatten diese einen kleinen Schönheitsfehler aus anthropologischer Sicht. So trug bei einen Fund der Kiefernknochen die Weisheitszähne vom Neandertaler, beim anderen Fund war es ein Teil der Gliedmaßen, die eigentlich zu einem Neandertaler Skelett gehören müssten. Hinzu kam weiterhin, das der Fund aus Portugal auf einen Zeitraum datiert wurde, in dem eigentlich der Neandertaler schon längst als von der Bildfläche verschwunden galt.
Somit können wir wohl ruhig behaupten, der Neandertaler ist nicht ausgestorben, sondern er lebt in uns fort. Nun ist die Rede weniger vom Aussterben des Neandertalers, mehr von seiner Assimilierung. Beide Linien des gemeinsamen Vorfahren trennten sich zwar erst über viele Generationen und entwickelten sich eigenständig fort. Da jedoch bekanntlich Blut dicker ist als Wein, so verbanden und vermischten sich auch beide Linien wieder. Da die Populationsdichte des Neandertalers jedoch bedeutend geringer war als die des Homo sapiens, so überwiegen in uns die Gene des Homo sapiens auch eindeutig. Die des Neandertalers sind hingegen kaum noch nachweisbar, auf Grund der Hohen Verdünnung seiner Gene in uns. Nur einigen wenigen Mitmenschen unter uns, ist noch etwas von den Genen des Neandertalers anzusehen oder anzumerken. Vorsicht, selbst wenn es im Einzelfall bei dem einen oder anderen so erscheinen könnte, alles könnte auch reiner Zufall sein, sollte die Wissenschaft kurzfristig doch wieder zu der Erkenntnis zurück gelangen, der Neandertaler sei vielleicht doch ausgestorben.
Mehr und ausführlicher zum Neandertaler auf dieser Seite ? Neandertaler unter uns.
Sonntag, 20.03.2005
Ein Kompetenzzentrum der Hirnforschung
- Universität Bremen -
Kaum ein anderer Forschungsbereich hat in den vergangenen Jahren so viel "bewegt" wie die Hirnforschung. Über die Prozesse im Gehirn beim Denken, Fühlen, Sprechen, Sehen, Träumen, Bewegen oder Wahrnehmen ist viel herausgefunden worden. Diese Ergebnisse haben unser Weltbild in vielfältiger Weise beeinflusst. Die Hirnforscher der Bremer Universität haben einen wichtigen Anteil an den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neurokognitionsforschung. Ein Forschungsschwerpunkt im Zentrum für Kognitionswissenschaften (ZKW) der Universität Bremen ist die visuelle Wahrnehmung. Die hier laufende Grundlagenforschung ist für die Medizin ein hochrelevantes Forschungsgebiet, das in der Weiterführung auch unmittelbar Anwendungen dienen kann. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung von Neuroprothesen. "In zehn Jahren", so Professor Klaus Pawelzik, Sprecher des ZKW, "sind Prothesen vorstellbar, die in direkter Wechselwirkung mit dem Gehirn stehen und von diesem gesteuert werden."
In welchem Rahmen finden die Experimente mit Makaken statt?
Ein in diesem Zusammenhang wichtiges Forschungsthema ist die Kodierung und die Übertragung von Signalen im Gehirn. Sind diese Mechanismen der Informationsverarbeitung gestört, treten psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Schizophrenie auf. Die experimentellen neurowissenschaftlichen Arbeiten von Professor Andreas Kreiter und seinem Team legen hier Erkenntnisgrundlagen, die für eine medizinische Weiterentwicklung von erheblicher Bedeutung sind. Die Versuche mit Makaken spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Sie dienen in der Grundlagenforschung dazu, Erkenntnisse über die Informationsverarbeitung beim Wahrnehmen und bei der Aufmerksamkeitssteuerung zu gewinnen. Es werden also Krankheiten nicht direkt erforscht und bekämpft, vielmehr wird das dafür notwendige Grundlagenwissen gewonnen. Auf der Basis dieser Grundlagenforschung hoffen Wissenschaftler in aller Welt zukünftig Erkrankungen des Nervensystems wie zum Beispiel Blindheit, Lähmungen oder Schizophrenie behandeln zu können.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft begründet in der Dokumentation "Tierversuche in der Forschung", 2004, die Notwendigkeit von Tierversuchen in der Grundlagenforschung: "Tierversuche sind in der Grundlagenforschung notwendig, wenn physiologische Zusammenhänge und ihre Störungen im Organismus aufgeklärt werden sollen. Dazu gehören Untersuchungen des Zentralnervensystems und der Verarbeitung von Sinnesreizen, das Zusammenspiel des Kreislaufsystems, des Verdauungsapparates, des Hormonsystems, des Immunsystems sowie die Grundlagen des Verhaltens." Im Rahmen dieser Beschreibung findet auch die Grundlagenforschung an der Universität Bremen statt. Die Forschungen mit Makaken werden von der DFG gefördert und sind kürzlich mit einem hoch dotierten Forschungspreis, dem Sofia Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung gewürdigt worden.
Welche Tierversuche ersetzt der Kernspintomograf?
Durch die Anschaffung des Kernspintomografen werden bisher invasiv durchgeführte, kartierende Basisuntersuchungen komplett ersetzt. Die bildgebende Methode zeigt, an welchen Orten im Gehirn die Durchblutung als Zeichen höherer Gehirnaktivität steigt. An den so gefundenen Orten müssen dann die detaillierten Aktivitätsmuster der Nervenzellen mit elektrophysiologischen Methoden gemessen werden, da dies mit Kernspintomografie bislang nicht möglich ist. Diese Kombination der Methoden reduziert die Anzahl der Tierversuche, die für eine wissenschaftliche Erkenntnis erforderlich sind. Der Kernspintomograf ist daher ein wichtiger Schritt im Engagement der Universität Bremen für nicht invasive Messmethoden und die Reduktion von Tierversuchen insgesamt.
Universitätsleitung und Neurowissenschaftler der Universität Bremen verfolgen das 3R-Prinzip: Reduction - Refinement - Replacement. Seit Beginn der Makakenversuche ist die Zahl der Versuchstiere auf das wissenschaftlich absolut Notwendige (Reduction) beschränkt. Die funktionelle Kernspintomografie entspricht sowohl einem Refinement- als auch einem Replacement-Ansatz. Sie verbessert außerdem die Übertragbarkeit von grundlegenden, nur im Tierversuch zu gewinnenden Erkenntnissen auf den Menschen.
Weitere Informationen:
Universität Bremen
Zentrum für Kognitionswissenschaften
Prof. Dr. Klaus Pawelzik
Tel. 0421 218 3645
E-Mail: pawelzik@neuro.uni-bremen.de
Quelle: idw-online.de
Sie haben Fragen? Sie möchten philosophieren und diskutieren?
Warum nicht hier: Meridianerland - Community - Forum
Mittwoch, 15.12.2004
Gentherapie gegen schwache Herzen
Heidelberger Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Patrick Most ist es gelungen, eine wirksame Gentherapie gegen Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) im Tiermodell zu entwickeln. Ihre wegweisenden Ergebnisse wurden in der aktuellen Dezemberausgabe der renommierten Fachzeitschrift "The Journal of Clinical Investigation" veröffentlicht.
Die Forscher benutzten ein Virus, um die genetische Information für das muskelstärkende Protein S100A1 über die Blutgefäße des Herzens erfolgreich in die geschwächten Herzmuskelzellen einzuschleusen. Der insuffiziente Herzmuskel bildet zu wenig S100A1 und durch die verminderte Pumpleistung ist das Organ nicht mehr in der Lage, den Organismus herzkranker Menschen und Tiere ausreichend mit Blut und somit Sauerstoff zu versorgen. Nach dem Gentransfer bildeten die Herzmuskelzellen der Tiere jedoch das muskelstärkende Protein S100A1 wieder in ausreichender Menge und die Schlagkraft der geschwächten Herzen normalisierte sich.
Die Herzmuskelschwäche gehört zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. So sind in Deutschland etwa drei Prozent der Bevölkerung betroffen, bei den über 70-Jähringen sind es zehn Prozent. Ohne Behandlung führt Herzinsuffizienz zum Tod. Etwa 50 Prozent der Patienten erleiden einen plötzlichen Herztod ausgelöst durch Herzrhythmusstörungen.
Dr. Patrick Most - wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pulmologie der Medizinischen Universitätsklinik (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Hugo A. Katus) - leitet das Labor für kardiale Stammzell- und Gentherapie am Otto-Meyerhof Zentrum des Universitätsklinikums Heidelberg. Für seine wegweisende Studie wurde er in diesem Jahr bereits mehrfach mit national und international renommierten Preisen ausgezeichnet. "Hervorzuheben", so sagt Dr. Most, "ist die ausgezeichnete Arbeit von Herrn cand. med. Mirko Völkers, der im Rahmen seiner Dissertation maßgeblich zum Gelingen dieser Studie beigetragen hat."
So erhielt das Forscherteam den Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen, den Wilhelm P. Winterstein Förderpreis der Deutschen Herzstiftung sowie den Young Investigator Award der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Darüber hinaus wurden die Wissenschaftler für ihre Arbeit mit weiteren renommierten Preisen der European Society of Cardiology und der American Heart Association ausgezeichnet.
Mehr zum Thema unter dem Stichwort Aktuelles bei: www.med.uni-heidelberg.de
Dienstag, 14.12.2004
Schlaf gegen Übergewicht
Wer wenig schläft, neigt nach Erkenntnissen von US-Forschern eher zur Fülle. Die Mediziner von der Columbia Universität in New York fanden ''einen klaren Zusammenhang zwischen dem Risiko zum Übergewicht und der Anzahl der nächtlich geschlafenen Stunden'' bei der Analyse einer staatlichen Studie. Demnach steigt die Gefahr überflüssiger Pfunde bei vier und weniger Stunden Schlaf um 73 Prozent. Das heißt, unabhängig von anderen Faktoren wie Schwermütigkeit, Alkoholkonsum und mangelnder Bewegung waren 73 Prozent der Studienteilnehmer, die nur bis zu vier Stunden schliefen, deutlich runder als Kontrollpersonen, die sieben bis neun Stunden pro Nacht in den Federn lagen. Die New Yorker Forscher Steven Heymsfield und James Gangwisch verwendeten Daten von Amerikanern im Alter von 32 bis 59 Jahren, die die US-Nationalen Gesundheitsforschungsinstitute (NIH) in Bethesda bei Washington erhoben hatten. Das New Yorker Team stellte seine Auswertung bei der Jahrestagung der Nordamerikanischen Gesellschaft für die Erforschung
von Übergewicht vor. Demnach sind Erwachsene, die ihren Schlaf auf fünf oder weniger Stunden beschränken, immer noch um 50 Prozent mehr gefährdet, Speck anzusetzen, als andere mit ''ausreichend Schlaf''. Wer sich nur sechs Stunden Schlaf gönnt, hat immer noch ein 23-prozentiges Risiko zum Übergewicht. Laut Heymsfield senkt mangelnder Schlaf die Produktion von Leptin, einem Bluteiweiß, das den Appetit unterdrückt. Darüber hinaus nimmt bei Müdigkeit die Produktion von Grehlin zu, einer Substanz, die das Verlangen nach Essen ankurbelt.
Der vorausgehende Text wurde einem Newsletter von www.med-con.de entnommen.
Samstag, 11.12.2004
Tilde ~ Kunst, Künstler und mehr...
Der in Hannover beheimate Künstler und Maler Georgus hat mit der Tilde einen Katalog geschaffen, der sich wohltuend vom Rest der im Internet anzutreffenden Kataloge und Verzeichnisse durch seine hochwertige Optik abhebt. So empfängt dem Besucher eine als durchaus festlich zu bezeichnende Stimmung, die sich auf allen Seiten der Tilde fortsetzt.
Wie die optische Aufmachung, so auch der hochwertige Inhalt. Nach den Worten Georgus, ein Angebot für Suchende, für Abenteurer, für Langschläfer und für andere zeitversetzt lebende Menschen. Dabei sind im Tilde Verzeichnis nicht nur künstlerische Seiten zu finden. In der Tilde finden Sie alles rund um den Computer, inklusive Homepagetools und Downloads. Ein gutsortiertes Angebot rund um sanften Tourismus, eine Topliste, Links zu Wissenschaft und Forschung, Esoterik, traditionellen und alternativen Heilmethoden, ein Webcam Corner, Links zu modernem Heldentum, eine Recht - Abteilung, ePostkarten, schrille Seiten und ganz besonders die besten Seiten aus Kunst und Kultur.
Zu den besten Verweisen im Bereich Kunst und Kultur gehören Seiten über zeitgenössischer Kunst und Künstler aus den Bereichen Malerei, Bilder, Skulpturen, Webart, Landart, Objekte, Installationen, Computergrafiken, Musik, Tanz, Performance, Symposien, Theater, Museen, Galerien, Kunstvereine und andere Präsentationsplattformen und vieles mehr unter www.g-orgus.deMontag, 15.11.2004
Geologische Forschungen und Supernova
Geologische Forschungsaktivitäten enden nicht in Meeresspiegelhöhe, dieses ist wohl den meisten Mitmenschen unter uns bekannt. Ob mittels Tiefseebohrungen oder Unterwasserrobotern, auch in Gewässern und Ozeanen werden geologische Proben genommen und erdgeschichtliche Zeiträume geologisch untersucht.
Bei der Untersuchung so einer Probe aus der Mangankruste, die dem Meeresboden in der Nähe von Hawaii entnommen wurde, entdeckten Wissenschaftler der TU München nun überraschendes. In der Manganprobe wurde ein Isotop mit Namen Eisen-60 gefunden, das eigentlich auf der Erde nicht existieren dürfte. Diese Mangankruste wächst erdgeschichtlich gesehen sehr langsam, ein Zentimeter entspricht dabei Millionen von Jahren, und die Wissenschaftler können so sehr weit in die Vergangenheit zurückblicken.
Eine vorliegende Probe wurde nun Schicht für Schicht untersucht und etwa einen Zentimeter unter der Oberfläche fanden sich winzige Spuren dieses Eisen-60 Isotops, datiert auf cirka 2,8 Millionen Jahre. Da dieses Isotop nicht durch natürliche irdische Prozesse entstehen kann, so bleibt nach Meinung der Wissenschaftler nur eine Schlussfolgerung übrig, es müsste sich um Überreste eines explodierenden Sterns handeln. Die Entfernung dieser einstigen Supernova müsste weiterhin in kosmischer Nachbarschaft erfolgt sein, schätzungsweise nicht viel weiter als 100 Lichtjahre entfernt. Weiterhin geht man davon aus, dass bei so einer Supernova viele Billionen Gigatonnen Eisen-60 mit einer Geschwindigkeit von einigen tausend Kilometern pro Sekunde ins Weltall geschleudert würden. Nur eine winzig kleine Menge erreichte davon als kosmischer Staub unsere Erde und sank in den Ozeanen bis auf den Meeresgrund hinab.
Auf Grund der relativ geringen kosmischen Entfernung dieser einstigen Supernova gehen die Spekulationen der Wissenschaftler noch weiter. So müssten die gewaltigen abgestrahlten Lichtmengen ausreichend groß genug gewesen sein, um unseren Mond auch noch in der Nacht zu überstrahlen. Weiterhin ist davon auszugehen, das über einen Zeitraum von mehreren Zehntausend Jahren unsere Erde mit bedeutend mehr kosmischer Strahlung bombardiert wurde als gewöhnlich. So könnten die Folgen dieser Supernova mit den Grund für eine Klimaveränderung geliefert haben, da im Zeitraum vor etwa 2,8 Millionen Jahren auch eine Warmzeit zur Neige ging. Während dieser Warmzeit soll unsere Erde völlig eisfrei gewesen sein.
Sternenwelten

